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Heimarbeit....der Grundgedanke...

Wenn eine seriöse Firma heutzutage Heimarbeit, oder leichte stundenweise Arbeit im Firmengebäude zu vergeben hat, dann braucht sie in aller Regel dafür nicht zu inserieren.

Seriöse Heimarbeit die anständig bezahlt wird geht in aller Regel "unter der Hand" weg. Buchstäblich wie warme Wecken. Jeder kennt heutzutage Jemanden der Geld brauchen kann, der arbeitslos ist, oder dem es aus anderen Gründen finanziell schlecht geht...etwa Alleinerziehenden die jeden Euro gebrauchen können und womöglich noch von Sozialhilfe abhängig sind und denen deshalb die Banken ein Girokonto verweigern, was sie noch mehr in die Schuldenfalle führt.

Reguläre Arbeit zu finden ohne Girokonto, egal ob haupt- oder nebenberuflich, ist praktisch unmöglich. Einmal ganz davon abgesehen, daß potentielle Arbeitgeber keinen Lohn überweisen können...denn wer zahlt heute schon Lohn in Bar aus? Hinzu kommt daß solche Hartz IV-Empfänger ohne Girokonto auch jede Überweisung, jede Zahlung, egal ob privat oder geschäftlich in Bar bei der Bank bezahlen müssen und dabei über die Gebühren ganz kräftig zur Kasse gebeten werden, also ausgerechnet bei jenen Menschen, die schon vorher nicht wissen wie sie über die Runden kommen sollen. Zum Teil für jeden Vorgang (Überweisung) bis zu 5 Euro. Das führt dann ganz schnell jede noch so tolle Nebentätigkeit ad absurdum, selbst wenn man den Lohn in Bar erhalten würde.

Deshalb führe ich hier zwei Links an, mit deren Hilfe man vielleicht doch noch zu einem Girokonto kommen kann. Mittelfristig dürfte es allerdings auch zu einer längst fälligen gesetzlichen Regelung kommen, denn die Selbstverpflichtung der Banken ist (wie alle "Freiwilligkeiten" im Geschäftsverkehr) keinen Pfifferling wert. (was das verweigerte Girokonto angeht, gibt es zwischenzeitlich 2 wichtige Urteile)

Für seriöse Heimarbeit gibt es Gesetze. Firmen, die solche vergeben, müssen dies beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder Amt für Arbeitsschutz anmelden und mitteilen, wen sie beschäftigen. Für Heimarbeiter gelten umfangreiche Sozialleistungen und Mindestlöhne, ebenso Kündigungs- und Mutterschutz. Für die Entlohnung von Heimarbeitern gibt es bindende Festsetzungen. Sie sind Tarifverträgen vergleichbar. Heimarbeit werde meistens in Form von "Stückentgelten" entlohnt, diese müssten jedoch so berechnet sein, dass der Mindestlohn nicht unterschritten wird.

Man kann aber auch zu Hause überlegen was man selbst tun kann um nebenbei oder in Heimarbeit Geld zu verdienen....das ist der Grundgedanke! Nicht zu warten, bis man mehr oder weniger zufällig darüber stolpert.