Haushaltsauflösungen
Vor kurzem wurde jemand aus unserer Familie zu einem Pflegefall und mußte in ein Pflegeheim umziehen. Dabei haben meine Geschwister einen "professionellen Haushaltsauflöser" beauftragt, den kompletten Haushalt aufzulösen und die Wohnung für den Vermieter "besenrein" zu hinterlassen.
Derartige Haushaltsauflösungen wegen eines Pflege-oder Todesfalles gibt es immer wieder. Um eine Wohnung aufzulösen, muß man keinen Beruf erlernt haben. Jeder kann eine solche Dienstleistung anbieten.
Als mir meine Geschwister gesagt hatten, daß die Wohnungsauflösung die einen knappen halben Tag dauerte 680 Euro gekostet hat, bin ich ins Grübeln gekommen, denn dieses Geld hätte ich mir auch verdienen können.
Im Grunde geht es darum die Möbel herauszuräumen und auf den Müllplatz oder die Verbrennungsanlage zu bringen, sowie die Wohnung danach zu saugen und nachzusehen ob alles soweit in Ordnung ist.
Sicher...man braucht ein Auto. Am besten noch einen kleinen Transporter. Und falls man nicht alles selbst machen kann, dann findet sich immer jemand der für 50 Euro ein paar Stunden mithilft beim Ausräumen. Zur Not kann man für einen solchen Fall auch einmal einen Transporter mieten. Auch ein professioneller Haushaltsauflöser hat ja die 680 Euro nicht Netto, sondern muß auch seine Kosten und sein Personal davon abrechnen.
Übrig bleiben wird noch genug. Und oft kommt es vor, daß die Möbel die man eigentlich zum Müllplatz bringen soll, durchaus noch gut und verwertbar sind, was zusätzliche Einnahmen verschaffen kann. Allerdings braucht man dann auch noch etwas Stauplatz oder einen kleinen Lagerraum bei sich zu Hause.
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